3D-Konfigurator

Wenn Ihr Produkt Varianten hat, verkauft ein Bild zu wenig

Ein Katalogfoto zeigt eine Ausführung. Ihre Kunden fragen aber nach der anderen Farbe, dem längeren Rahmen, dem Zubehör – und Sie erklären es am Telefon. Ein Konfigurator zeigt es: drehbar, in Echtzeit, direkt im Browser.

Beispiel

Ein Lastenrad, das sich beim Scrollen erklärt

Farbe, Aufbau und Maße ändern sich, während der Besucher die Seite hinunterfährt. Kein Video, kein Standbild – ein echtes 3D-Modell, das im Browser gerechnet wird. Probieren Sie es aus, das ist schneller erklärt als beschrieben.

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Für wen sich das rechnet

Nicht jedes Produkt braucht einen Konfigurator. Diese drei Merkmale entscheiden fast immer:

Es gibt Varianten

Farben, Größen, Aufbauten, Zubehör. Je mehr Kombinationen, desto weniger taugt der Katalog – und desto mehr Zeit geht in Rückfragen.

Die Kaufentscheidung fällt visuell

Wer erst sehen muss, wie etwas wirkt oder passt, entscheidet nicht anhand einer Tabelle. Möbel, Fahrzeuge, Maschinen, Ausstattung.

Das Material liegt schon vor

CAD-Daten aus der Konstruktion, Renderings aus dem Marketing, Prospektbilder. In den meisten Betrieben ist die Grundlage längst da – sie liegt nur im falschen Format.

Wie so ein Projekt läuft

Vier Schritte, üblicherweise vier bis acht Wochen.

  1. 01

    Daten sichten

    Was liegt vor? CAD, Renderings, Fotos. Wir klären, was verwendbar ist und was nachgebaut werden muss – bevor irgendjemand ein Angebot schreibt.

  2. 02

    Modell aufbereiten

    CAD-Daten sind für die Fertigung gemacht, nicht für den Browser. Sie werden reduziert, mit Materialien versehen und auf Ladezeit optimiert.

  3. 03

    Konfigurator bauen

    Varianten, Bedienung, Verhalten am Telefon. Sie sehen früh eine lauffähige Fassung und nicht erst am Ende ein Ergebnis.

  4. 04

    Einbinden

    In Ihre bestehende Website – WordPress, Webflow, Shopware oder was Sie sonst nutzen. Kein separates Portal, keine zweite Adresse.

Was Sie dafür brauchen

Weniger, als die meisten denken. In der Regel reicht das, was ohnehin im Haus ist:

  • CAD-Daten in einem gängigen Format (STEP, IGES, SolidWorks, Inventor) – oder gute Fotos, wenn keine vorliegen
  • Eine Liste der Varianten, die konfigurierbar sein sollen
  • Zugang zur Website oder jemanden, der ein Einbettungs-Schnipsel einfügen kann

Häufige Fragen

Läuft das auch auf dem Telefon?

Ja, und das ist der Prüfstein. Ein Konfigurator, der nur auf dem Desktop flüssig läuft, ist keiner – die Hälfte Ihrer Besucher kommt vom Telefon. Deshalb wird von Anfang an dort getestet, nicht am Ende.

Müssen unsere Kunden etwas installieren?

Nein. Es läuft im Browser, so wie eine normale Website. Kein Plugin, keine App, kein Konto.

Was, wenn wir keine CAD-Daten haben?

Dann wird das Modell nachgebaut. Das kostet mehr Zeit als eine Aufbereitung, ist aber machbar – Grundlage sind Fotos, Maße und technische Zeichnungen.

Wie lange lädt so etwas?

Bei sauberer Aufbereitung ein bis drei Sekunden auf einer normalen Mobilverbindung. Der Unterschied zwischen einem schnellen und einem zähen Konfigurator liegt fast vollständig in der Vorbereitung des Modells, nicht in der Technik dahinter.

Passt das zu Ihrem Produkt?

Schicken Sie mir, was Sie haben – ein Produktfoto reicht für den Anfang. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob sich ein Konfigurator lohnt, auch wenn die Antwort nein lautet.

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